Auf nach Ecuador!

Reisetagebuch zum Ecuadoraustausch 2026

Eine Schülergruppe hat sich Anfang Februar auf die große Reise nach Ecuador gemacht. Bis zu den Osterferien werden sie unsere Partnerschule in Cuenca besuchen. Wir freuen uns über ihre wöchentlichen Berichte und Bilder, die wir hier gerne veröffentlichen.

Reisetagebuch unserer Ecuadorfahrer

Woche 1

Nachdem wir nach einer 30-Stündigen Reise endlich in Cuenca in Ecuador angekommen waren, hatten wir schon unser erstes Problem – Nur drei Leute hatten alle ihre Koffer bekommen, der Rest nur einen oder sogar gar keinen. Nach diesem ersten Schock bin ich mit meiner Gastfamilie erst einmal zu einem ecuadorianischen Restaurant…

…gefahren, wo wir mit einem Freund Mittag gegessen haben. Am darauffolgenden Tag sind meine Austauschschülerin Vary und ich in die Schule gefahren, wo wir zuerst zu einer Infoveranstaltung wegen einer Abschlussprüfung und danach in den Unterricht gegangen sind. Am Mittag sind wir dann mit den Schulbussen nach Hause gefahren, die jeden einzelnen Schüler an die Haustür bringen, weil es auf der Straße so gefährlich ist. Abends haben wir uns noch mit Freunden von Vary in einer Pizzeria getroffen und dort zu Abend gegessen. Am Wochenende fand eine große Familienfeier statt, bei der es sehr leckeres mexikanisches Essen gab. Später sind wir dann noch mit Freunden zum Rodeo gefahren, wobei es zuerst ein Pferderennen gab und dann das klassische Rodeo stattfand. Am Sonntag Morgen gab es Frühstück mit der ganzen Familie, danach haben wir Deutsche uns miteinander getroffen und Cookies gebacken. Am Montag sind wir wieder in den Unterricht gegangen und danach zum Volleyballtraining gefahren. Nach dem Volleyballtraining am Dienstag haben wir mit den anderen aus dem Training noch Carnaval gefeiert, was in Ecuador aber deutlich anders ist als in Deutschland. Hier geht es hauptsächlich darum, die anderen Leute mit Seife, Wasser und Schlamm möglichst nass zu machen. Am Mittwoch nach der Schule waren wir mit Varys bestem Freund Sushi essen und haben am Donnerstag wegen dem Geburtstag einer Freundin in einem Restaurant Burger gegessen. Freitag ging dann der richtige Carnaval in der Schule los: Nach den ersten zwei Stunden sind alle Schüler zu einer Wiese gelaufen, wo es Wassertonnen und einen Wasserschlauch gab, womit sich dann alle nass gemacht haben. Wir wurden auch von anderen Schülern in den durch das Wasser entstandenen Schlamm getragen und dort eingeseift, bis wir von oben bis unten mit Schlamm bedeckt waren. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung, auch wenn man es definitiv nicht mit Fasnacht in Deutschland vergleichen kann. Am Samstag sind wir am Abend zu einer großen Familienfeier gefahren, bei der es sehr leckeres ecuadorianisches Essen gab und wir am Ende noch Cumbia (ein ecuadorianischer Tanz) getanzt haben. Am Sonntag haben wir erneut Carnaval mit Varys Familie gefeiert, es war dann aber so kalt, dass ich mit Varys großer Schwester ins Haus gegangen bin um einen Film zu schauen.

Rosa Klose