Gute Diskussionen mit zwei Klassen von der Höri

Unsere Zehntklässler in Berlin

Die Klassenfahrt 2025 nach Berlin verlief aufgrund der Deutschen Bahn bereits auf der Hinfahrt mit einigen Turbulenzen – und natürlich durfte die übliche Verspätung auch nicht fehlen. Als wir schließlich in Berlin ankamen, fuhren wir zu unserem Hostel in der Oranienburgerstrasse, was sich als sehr zentral gelegen erwies. Am Abend gingen wir gemeinsam essen und erkundeten die Umgebung in der Nähe unserer Unterkunft.

Am Dienstag besuchten wir den Bundestag im Reichstagsgebäude. Dort erhielten wir einen interessanten Vortrag über den Aufbau des Parlaments und dessen Funktionen. Anschließend führten wir ein Gespräch mit dem CDU/CSU-Bundestagabgeordneten Andreas Jung, was wir alle sehr spannend fanden, da wohl nicht jeder die Gelegenheit bekommt, mit dem Bundestagsabgeordneten aus seinem Wahlkreis zu sprechen. Den Abschluss bildete, auf Einladung von Herrn Jung, ein Mittagessen im Paul-Löbe-Haus. Am Nachmittag hatten wir eine Führung über die Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin, bei der wir am Ende sogar durch einen alten Tunnel liefen – nur wenige Meter über einer U-Bahn-Station.

Das Dokumentationszentrum Topografie des Terrors besuchten wir am Mittwochvormittag. Mithilfe einer Führung wurde uns die Implementierung des Terrors im 3. Reich verdeutlicht und welche Folgen er für die Bevölkerung hatte.

Am Nachmittag besuchten wir den Bundesrat. Nach einem kurzen Vortrag über die Zusammensetzung und Funktion des Bundesrates, durften wir bei einem kleinen Planspiel eine Debatte nachstellen. Am Abend gingen wir in Kreuzberg in ein Improvisationstheater, in dem die Schauspieler spontan Szenen vorspielten, die  auf Vorschlägen aus dem Publikum basierten. Sowohl wir Schülerinnen und Schüler als auch unsere Lehrkräfte fanden die Vorstellung äußerst unterhaltsam.

Am letzten Tag vor der Abreise besuchten wir erneut das Reichstagsgebäude, um die Kuppel zu begehen. Anschließend gingen wir in ein weiteres Museum, das sich mit der deutschen Geschichte befasste. Am Abend besuchten wir das „Festival of Lights“, verbunden mit einem längeren Spaziergang durch Berlin. Danach waren wir alle ziemlich erschöpft – was auf einer pädagogischen Lernfahrt wohl ganz normal ist.

Am Abreisetag waren viele von uns etwas müde und wie es der Zufall wollte, sorgte die Deutsche Bahn mit einer zweistündigen Verspätung erneut für Kopfschmerzen – diesmal am Bahnhof in Stuttgart

Trotz allem lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Klassenfahrt nach Berlin 2025 sowohl inhaltlich als auch pädagogisch sehr wertvoll war. Wir haben viele neue Eindrücke gewonnen und unser Wissen über die deutsche Geschichte erweitert. Auch als Klasse sind wir in dieser Zeit noch enger zusammengewachsen. Und eines steht fest: Der Döner in Berlin schmeckt einfach am besten!

Onno Hofsäß 10b