Turmkreuz für Jürgen Vent-Schmidt

Höchste Auszeichnung für einen verdienten Kollegen

Nach 35 Dienstjahren wurde Jürgen Vent-Schmidt in der Jahresabschluss-Andacht für das Lehrerkollegium in den Ruhestand verabschiedet. Er blickt zurück auf eine bewegte Zeit, in die nicht nur die Anfänge des Informatik-Unterrichts fielen – damals noch „Computer-Unterricht“ genannt. Er begleitete auch zahlreiche Projekte und Konzeptionen, die das Maß des Unterrichts bei weitem überstiegen und das Bild der Schule nachhaltig prägen.

Diese sind vielfältig und in teils modifizierter Form noch heute lebendig oder konnten weiterentwickelt werden. Die Liste erstreckt sich über fachgebunden Aktivitäten wie das Anlegen des Schulbiotops, die Leitung einer Umwelt- und Naturschutz-AG, Entwickeln von Ideen des damals neuen Faches NWT und des neueren Faches BNT oder die Umsetzung von neuen physikalischen Ansätzen mit digitaler Unterstützung. Die lange Liste seiner Arbeit als Naturwissenschaftler reicht bis in die jüngste Zeit zur Teilnahme an einem Wettbewerb zu nachhaltigen Energiekonzepten und ersten Schritten zu einem Fahrradkraftwerk.
Ferner kann Jürgen Vent-Schmidt ein breites Spektrum an gemeinschaftsbildenden Konzepten Revue passieren lassen, die die Schule zu einem Lebensraum für Schüler und Lehrer werden ließen, der heute noch spürbar ist: zu Internatszeiten brachte er sich die Freizeitgestaltung der Internatsschüler ein, betreute die AGs Schulkiosk und Schülercafé, entwickelte ein erlebnispädagogisches Fahrtenkonzept für die Unterstufe mit, war federführend für Lernmethodik und Selbstevaluation und jahrelang aktiv in diversen Arbeits- und Steuergruppen, die Schloss Gaienhofen zu einer festen und anerkannten Größe in der Region werden ließen.

Seinen gesamten Verdienst zu nennen würde den Rahmen einer verbalen Würdigung sprengen. Die Anerkennung drückt sich in der höchsten Auszeichnung von Schloss Gaienhofen aus: dem Turmkreuz. Schulleiter Dieter Toder durfte dies dem verdienten Kollegen mit der Urkunde für die Versetzung in den Ruhestand überreichen. Uns bleibt ein Wort, in dem alles aufgehoben ist, was wir empfinden: DANKE, Jürgen

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